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Was ist ein Tiefspüler?

Ein Tiefspüler stellt die häufigste Variante unter den modernen Toiletten dar. Die Exkremente fallen bei einem Tiefspüler direkt ins Abflussrohr und somit in das Wasser. Es gibt keine Zwischenablage, wie dies beispielsweise beim Flachspüler der Fall ist. Diese Bauweise bringt diverse Vorteile mit sich. Dabei ist es nicht entscheidend, ob man sich für ein Hänge WC oder ein Stand WC entscheidet. Beide Formen werden als Tiefspüler angeboten.

Wie funktioniert ein Tiefspüler?

Wenn man einen Tiefspüler nutzt, fallen die Ausscheidungen direkt in das Wasser, welches im Siphon steht. Ist der Toilettengang beendet, betätigt man den Spülknopf am Spülkasten und das Wasser aus dem Kasten wird in die Toilette gegeben. Da das Wasser nicht sofort vollständig abfließt, entsteht eine Art Unterdruck, die einen Sog auslöst. Der Sog und der Druck vom Wasser schiebt die Ausscheidungen vom Siphon in den Abfluss und sorgt so für dessen Entsorgung.

Wie schließt man einen Tiefspüler an?

Der Anschluss von einem Tiefspüler ist abhängig von der Art der Toilette. Handelt es sich um ein Hänge beziehungsweise Wand WC, dann müssen zuerst die Zu- und Ablaufstutzen ausgemessen werden. Im Anschluss muss die Gewindetiefe vermessen und richtig eingestellt werden, damit das WC im Anschluss fest an der Wand sitzt. Nun können die Zu- und Ablaufstutzen mit Gleitmittel eingerieben werden, damit eine einfache Montage möglich ist. Auch der Schallschutz sollte nicht vergessen werden, bevor das WC aufgesetzt wird. Die Toilettenschüssel wird dann auf die Gewindestifte gehängt, die mit der Hand angezogen werden. Mit einer Wasserwaage kann die Schüssel ausgerichtet werden. Zu guter Letzt muss lediglich noch eine Silikonfuge um das WC gezogen werden. Um einen sauberen Abschluss zur Wand zu erhalten.

Bei einem Stand WC funktioniert der Anschluss ein wenig anders. Auch hier müssen im ersten Schritt die Rohre vermessen und gegebenenfalls angepasst werden. Dann wird der Standort des WCs markiert und die Löcher angezeichnet, die im Nachgang gebohrt werden können. Danach kann das Stand WC aufgestellt und der Ablauf angeschlossen werden. Das WC wird mit Hilfe der Bohrlöcher und der entsprechenden Schrauben am Boden fixiert. Zu guter Letzt kann mit Hilfe von Silikon ein sauberer Abschluss zwischen Boden und WC geschaffen werden.



Welche Nachteile hat ein Tiefspüler

Nachteilig kann sich die Tatsache erweisen, dass bei einem Tiefspüler das Wasser etwas hoch spritzt, wenn die Ausscheidungen in den Siphon fallen. Dies lässt sich leider nicht vermeiden und wird von einigen wenigen Nutzern als unangenehm empfunden. Trotz alledem überwiegen die Vorteile von einem Tiefspüler deutlich gegenüber diesem einen Nachteil und sorgen daher dafür, dass diese Art der Toilette in unseren Breitengraden so beliebt ist.

Welche Vorteile hat ein Tiefspüler?

Tiefspüler haben den großen Vorteil, dass die Ausscheidungen direkt in einen speziell geformten Siphon fallen, der mit Wasser gefüllt ist. Daher ist die Geruchsentwicklung nur sehr gering und man hinterlässt keine persönliche „Duftmarke“. Dies kann besonders dann sehr unangenehm sein, wenn die Toilette von mehreren Personen genutzt wird und der Raum kein Fenster zum Lüften aufweist. Durch den direkten Wasserkontakt hat der Geruch jedoch keine Chance, sich großflächig auszubreiten und wird daher als deutlich weniger unangenehm empfunden.

Ein weiterer Vorteil von einem Tiefspüler lässt sich in der Reinigung finden. Diese geht durch die fehlende Ablage, die ein Flachspüler aufweist, deutlich leichter von der Hand. Handelt es sich zudem um ein hochwertiges Modell mit einer sehr guten Beschichtung, wird für die Reinigung lediglich eine Toilettenbürste und ein leichter Reiniger ohne aggressive chemische Zusatzstoffe benötigt.

Was kostet ein guter Tiefspüler?

Tiefspüler von Cornat

Tiefspüler von Cornat: schlicht und funktional.

Die Kosten von einem WC hängen grundsätzlich von dessen Bauweise und dessen Oberfläche ab. Dies gilt selbstverständlich auch für Tiefspüler. Einfache Varianten können bereits unter 50 Euro erworben werden. Wer jedoch auf hochwertige Materialien und versiegelte Oberflächen großen Wert legt, der sollte etwas tiefer in die Tasche greifen. Zwischen 100 und 250 Euro können dann fällig werden. Dafür bekommt man aber auch ein hochwertiges Produkt mit einer langen Lebensdauer und einer Optik, die durch nicht mehr zu entfernende Schmutzrückstände nicht getrübt werden kann.

Wie viel Wasser wird bei einem Tiefspüler verbraucht?

Wie viel Wasser bei einem Tiefspüler verbraucht wird, hängt hauptsächlich vom Spülkasten ab, der am Tiefspüler angeschlossen ist. Ältere Spülkästen haben einen Wasserverbrauch von 9 bis 12 Litern. Um diesen ein wenig zu reduzieren, legen Nutzer gerne einen Backstein in den Kasten, damit der Spülkasten weniger Wasser aufnimmt.

Neuere Modelle hingegen verbrauchen lediglich 6 Liter Wasser pro Spülgang und sind zudem mit einer Spartaste ausgestattet. Wird diese gedrückt, kann der Wasserverbrauch noch einmal um die Hälfte reduziert werden. Zudem gibt es Spülkästen, die sich an einen Tiefspüler anschließen lassen und mit einer Einstellung versehen sind, die eine generelle Regulierung des Wasserverbrauchs ermöglichen. Hier gilt es also, beim Kauf des Spülkastens die unterschiedlichen Modelle gründlich zu vergleichen, um den Wasserverbrauch des eingesetzten Tiefspülers optimal steuern zu können.

Warum ist ein Tiefspüler besser als ein herkömmliches WC?

Jeder Anwender muss selbst entscheiden, welche Art von WC für ihn am besten geeignet erscheint. Trotz alldem bringt der Tielspüler einige Argumente mit sich, dies sich nicht verleugnen lassen und als durchaus positiv und empfehlenswert eingestuft werden können. So spricht die geringe Geruchsbildung für den Tiefspüler, die bei keiner anderen Toilette gegeben ist. Und auch die Tatsache, dass die Verschmutzung deutlich geringer ausfällt als bei einem Flachspüler, spricht für den Tiefspüler. Bedenkt man noch, dass solche WC Becken unabhängig vom Standort und von der Aufhängung genutzt werden können, sind die Gründe, die für den Tiefspüler sprechen, nicht mehr von der Hand zu weisen.

Wie hoch sind die Kosten für den Betrieb von einem Tiefspüler?

Der Tiefspüler selbst verursacht keine Kosten, da er weder Strom verbraucht, noch sonst wie eigenständig versorgt werden muss. Das Wasser, welches durch den Tiefspüler fließt, kommt aus dem Spülkasten und kann daher nur durch diesen reguliert werden. Und auch bei der Reinigung zeigt sich der Tiefspüler nicht von einer speziellen oder besonderen Seite und verlangt nicht mehr oder weniger Aufmerksamkeit, wie dies andere Spülbecken tun. Daher können die Kosten für den Tiefspüler nicht pauschal benannt werden, da diese hauptsächlich vom verwendeten Spülkasten abhängig sind. Als Orientierung für den Wasserverbrauch und die daraus resultierenden Kosten kann jedoch davon ausgegangen werden, dass pro Person im Schnitt 8 Toilettengänge am Tag anfallen, bei denen pro Gang im Schnitt etwa 6 Liter Wasser verbraucht werden.

Was ist der Unterschied zwischen einem Tiefspüler und einem Flachspüler?

Der Unterschied zwischen einem Tiefspüler und einem Flachspüler lässt sich in der Bauweise bei der Spülbecken finden. Während bei einem Tiefspüler die Exkremente direkt in einen Siphon fallen, in dem Wasser steht, werden diese bei einem Flachspüler immer erst einmal auf einer Art Ablage abgelegt. Auch auf dieser Ablage steht ein klein wenig Wasser, welches jedoch nicht die Geruchsbildung verhindern kann. Dies geschieht aber bei einem Tiefspüler, da das Wasser im Siphon tief ist und die Exkremente darin untertauchen. Auch ein Flachspüler hat einen Siphon. In diesen gelangen die Exkremente jedoch erst dann, wenn der Spülvorgang eingeleitet wird. Dies bringt den Nachteil mit sich, dass beim Flachspüler stärkere Verschmutzungen auftreten, die nach einer gründlicheren Reinigung verlangen. Der Tiefspüler hingegen ist relativ pflegeleicht und muss, eine gute Oberfläche vorausgesetzt, nur leicht gereinigt werden.